Mittwoch, 14. Juli 2010

Neue Bezugsquelle für Motoren und Controller entdeckt

In Sofia in Bulgarien gibt es einen Händler, der nicht nur DC Motoren vertreibt, sondern auch den unschlagbaren und legendären Zilla Controller von http://cafeelectric.com

Balkancar ZPDEA "G. Kostov" JSC
15 Ilientsi Blvd, Voenna Rampa,
Sofia 1220, BULGARIA


Ein Leser von mir war so nett mir den zu nennen.
Sein Angebot scheint mir sehr erwähnenswert. Deswegen dieser Post.





Ihr solltet euch unbedingt mal die Internetpräsenz von  kostov-motors  ansehen.
Sein Angebot mit den  Zilla Controllern sowie den DC Motoren ist sehenswert und macht Lust auf einen richtigen EV-Power Umbau.

Zilla Controller gehen bis 348V und 2000 Amp, was rechnerisch 696kw ergibt. Also Power ohne Ende. Ich habe den Zilla Controller bisher nicht erwähnt, da ich keine Quelle hatte die auch wirklich liefern konnte. Hier ist bestätigt,  kostov-motors kann Zilla Controller auch wirklich liefern. Die EV Technik der USA auf unserem Kontinent. Das ist doch mal eine Nachricht die Spass und gute Laune verbreitet. Ich würde am liebsten gleich mal hin fahren.

Auch interesannt ist www.tech-mobile.hu aus Ungarn, welche Zubehör wie Adapterplatten Akkus BMS und Ladegeräte liefern können.


Erfahrungen mit dem Lieferanten und Quellen sind ausdrücklich erwünscht.
Kommentiert und schreibt uns was ihr wisst und erfahren habt. Euer EV-Power Team

Freitag, 9. Juli 2010

BEA-tricks Smart Umbausatz

Die Reichweite des BEA-tricks Umbaus im Stadtverkehr bewegt sich, bis zu 200km. Im Lieferumfang des BEA-tricks-Umrüstkits ist ein, aus 2160 Akkus konfektionierter Akkublock, vom Typ 18650, enthalten. Der BEA-tricks-Akkublock hat eine Nennspannung von 100Volt. Das ergibt bei einer Kapazität von 176Ah eine Energie von 18kWh.
Das Ladegerät macht
mit 2kW - Ladegerät 5 - 6 Std.
mit 9kW - Ladegerät 1 - 2 Std.(Aufpreis)
die Akkus wieder voll.

Die Teile für den Umrüstsatz, vom Elektromotor über Batteriepack, Steuerung, Heizung bis zur kleinsten Schraube, addieren sich
auf ca. Gesamt Brutto: 18.300,00 EUR

100 Stundenkilometer sind die ideale Höchstgeschwindigkeit für das elektrisch betriebene Fahrzeug. Diese Version hat sich bewährt, denn die Beschleunigungswerte sind gut (0-50 km = 6 sec) und für alle Komponenten ist so eine maximale Lebensdauer gewährleistet. Allerdings kann die Kundin bzw. der Kunde vor dem Kauf und dem Einbau des BEA-tricks-Umrüstkits auch Stufe 2 beim kupplungsfreien Direktantrieb wählen - damit fährt das E-Mobil problemlos 115 km/h Spitze!
Die TÜV-Abnahme ist im BEA-tricks-Umrüstkit nicht enthalten. Bei der TÜV-Abnahme des umgebauten PKW ist mit Kosten von etwa 250 Euro zu rechnen. Diese Kosten variieren von TÜV zu TÜV.
Bedingt durch die enorme Nachfrage, die der BEA-tricks-Umrüstkit seit der Hannover Messe erfährt, ist mit einer Lieferzeit von ca. 3 Monaten zu rechnen.

Soweit die Informationen der Webseite.

Verbaut sind in diesem Umbausatz unter anderem:

EVE M2-AC25-AS 3-phase AC Inductions Motor.
der kostet bei Eve ca. 1800€ + MWST
Der Motor kostet bei BEA-tricks 2.769,15 EUR +MWST
Enthalten sind dafür der Motor M2-AC25 inklusive Adapter für Smart-Getriebe; Halterungen; Schrauben, Muttern,Unterlegscheiben, Federringe; Schrauben.
Das heist für arbeit und Kosten der Herstellung der Adapter wollen die Jungs von Bea-tricks 969€
Nun ja, sind wir ehrlich, in Einzelfertigung ist so ein Adapterset 600€ Wert. In Serienfertigung eher 100€
Je nach Stückzahlen ist hier also schon mal ein Tausender Luft.

Viel unverschämter ist jedochder Preis ihrer Elektronik Box für 3.251,55 EUR+MWST
Inhalt: Alu-Grundplatte ; V2A Gehäuse für dieElektronik-Box; Alu-Montagewinkel auf Gummischwing- Elementen gelagert; Kabeldurchführung in IP65; Akku-Ladegerät 2KW; DC/DC- 12 Volt-Wandler;
Motor-Wechselrichter; Hauptschütz für Fahrtstrom;
Hilfsrelais für Startvorgang; Hochspannungs-DC-Sicherungen; Hutschiene mit
Verteiler und Übergabepunkten; komplett verkabelte Steuer-/Elektronik-Box


Ok, wir gehen jetzt mal anderswo einkaufen:
PMS 950 L 96 V 52,5 – 124 V 240 A rms 460 A von der Firma DMC für ca 900+MWST,-€
(ab 50 Stück kosten die nochmal 250€ weniger)
Ladegerät 400€ DC-DCWandler 200€ Relais und Kleinteile 200€
Macht zusammen: ca:1700€ +MWST was der Inhalt dieser Elektronik Box wert ist.

Entschuldigt Firma Bea-tricks, da kostet die Alukiste also das selbe wie der Inhalt oder wie sieht das aus?


Ok, als normaler Konsument nicht so ganz zu durchblicken, aber dafür gibt es ja mich.
Ich kann nicht alle Einzelpositionen aufzählen, aber sehr deutlich wird das an diesem Beispiel.

BEA-tricks-Ladestecker (Tankeinlass) für151,95 EUR+MWST
Inhalt des Pakets: CEE-Stecker (Geräteanbaustecker) 1-phasig 16A; 4 Haltewinkel in ZKantung;
Ladestecker-Montageschrauben; Verkabelung inklusive Anschlussstecker;
Ladekabel von der Steckdose zum Auto.

Das kann jeder der schon mal im Obi einkaufen war nachvollziehen, das hier locker 100% Aufschlag hinzu gerechnet wurden.

Etwas positives gibt es allerdings doch.
Der Akku mit BMS ist  günstig.18kWh für 8650€ inkl MWST ist ein guter Preis.

Fazit:
Die verbauten Teile sind gut, der Gesammtpreis meiner Meinung jedoch um 3000€ zu hoch.

Auszug aus einem Leserbrief:
Hr. Sperling von BEA-tricks ist nicht sehr umsichtig mit seinen pottentiellen Kunden. Er ist ein Garagenschrauber, der gerne aufschneidet und von Kapazitäten spricht die völlig unrealistisch sind!
 
Am besten einen Kunden-kompetenz und Preisvergleich bei seiner Konkurenz anfordern.
http://turn-e.de www.kraftvollleicht.de 
oder www.e-car-tech.de

Mittwoch, 7. Juli 2010

Smart-E im Test

Der elektrische Smart ist ein richtiges Auto - zumindest in der Stadt.

Der 2,70-Meter-Zwerg ist nach wie vor das Stadtauto schlechthin. Wie es sich gehört hat der Smart 2 Sitze und erreicht damit 90% der Kunden problemlos, die meist so oder so nur alleine im Auto unterwegs sind.

Seit dem 2009 produziert Daimler im elsässischen Werk den Smart mit Elektromotor in Serie. Ausgewählte Flotten-Kunden (keine feuchten Augen bekommen, nur weil Sie flott unterwegs sind, sind Sie noch lange nicht gemeint) können ihn in Berlin und anderen europäischen Großstädten fahren (für eine monatliche Leasing-Rate von 700 Euro).
Spätestens 2012 soll der E-Smart für jedermann zu kaufen oder zu leasen sein. Mit einem Preis von mindestens 30.000 Euro oder einer entsprechenden Leasing-Rate sollte gerechnet werden. Nun, das Fahren mit dem Stromer-Smart ist relativ unspektakulär. Rein äußerlich ist er – von der Beschriftung abgesehen – nicht von einem herkömmlichen Smart zu unterscheiden.
Wenn er dann losrollt und nahezu nicht zu hören ist, wird der Unterschied akustisch deutlich. Eines kann der E-Smart viel besser als seine Brüder: Er fährt wunderbar gleichmäßig mit seinem E-Motor, der ohne Getriebe auskommt, weil das oft kritisierte Ruckeln beim Gangwechsel fehlt. Für die Stadt sind die 30 kW (42 PS), die der E-Motor an die Hinterräder schickt, auch ausreichend.
Fährt man aber über Land oder ein kurzes Stück Autobahn, ist das Wägelchen schlichtweg lahm. Weil der Smart zugunsten der Reichweite (angegeben sind 130 Kilometer) auf 100 km/h in der Spitze limitiert ist, kann man noch nicht einmal Lastwagen sicher überholen. 100 km/h Maximalgeschwindigkeit sind für den Regionalverkehr deutlich zu wenig, und auch an starken Steigungen ist der kleine Smart keine Größe. Obwohl das kleinste aller Daimler-Fahrzeuge mit rund 1000 Kilogramm Gewicht noch relativ leicht ist, fehlt es an Kraft, das Drehmoment beträgt nur 120 Newtonmeter.
Was die Reichweite angeht, machten wir die Beobachtung, dass die Batterien bei häufigen Vollgas-Fahrten schon nach 80 Kilometer erschöpft sind. Wer sich etwas zurückhält und auf der Landstraße oder der Autobahn nur 80 bis 90 km/h fährt, kommt gewiss 100 Kilometer weit und hat dann noch eine Reserve.
Über den Ladezustand der Batterien informiert ein schönes Rundinstrument im Smart-Look auf dem Armaturenbrett. Sind weniger als 20 Prozent erreicht, sollte der Kleine an die Steckdose. Diese Anzeige, und jene, die über den Kraftfluss (beim Bremsen wird Strom in die Batterie zurückgespeist) informiert, sind dem Strom-Smart vorbehalten, sonst ist auch innen alles wie gewohnt. Gewöhnen muss man sich an das relativ laute, hochfrequente Surren des E-Motors bei schnellerer Fahrt und an einen ganz anderen Umgang mit dem Auto.


Fazit: Mehr als ein bescheidener Anfang ist das nicht.

Elektro-Mini Test

Der heuchlerische Test der Industrie

500 Stück von den Mini E, den man in Los Angeles ausprobieren durfte, werden gebaut und von ausgewählten Privatpersonen in L.A. und New York für ein Jahr lang geleast , für umgerechnet 670 Euro im Monat. Was diese Alltags-Dauertester dann zu Protokoll geben, fließt in die Entwicklung eines völlig neuen Elektroautos für die Großstadt der BMW-Entwicklungsabteilung "project i" ein. Der Mini aber ist laut den zuständigen Ingenieuren leider völlig ungeeignet für den Elektroantrieb, obwohl das auch in Amerika so erfolgreiche Modell vom Image her ideal dafür wäre. Doch die Ingenieure brachten es nicht fertig die 5088 Akku-Zellen im Auto zu verteilen. Statt dessen bauten sie lieber eine billige Kiste und stellten Sie auf die Rückbank. Das hätte die sprichwörtliche Blondine von nebenan, auch noch fertig gebracht. Die Batterien gehören in den Boden eines Fahrzeugs oder auf die Vorderachse damit auch der Schwerpunkt des Fahrzeugs möglichst weit unten ist. Eine Batteriekiste mit 300kg auf die Rückbank zu stellen ist nicht nur faul und einfallslos, sondern verschiebt den Schwerpunkt des Fahrzeugs negativ nach oben.
Für mich ist nicht der Mini ungeeignet als E-Auto, sondern die grossen Kisten von acpropulsion ungeeignet für den Mini.
Ich frage mich für was die Ingenieure überhaupt gut waren. Die Batterie auf der Rückbank kosten übrigens rund 20.000 Euro, und stammen genauso von acpropulsion wie der gesammte Antriebsstrang auch. Es wurde quasie nur die Technik vom T-Zero , welche übrigens 10 Jahre alt ist von acpropulsion lieblos und ohne große Anpassung in den Mini gebaut.  Da wird der Mini E zum Zweisitzer und damit zu einer ganz engen Kiste.
Trotz der mangelhaften Leistung der beteiligten Ingenieure, die Kunden rissen sich um die Elektroautos, die ein Jahr für 850 Dollar zu leasen waren. Entschuldigung 650€ Leasing im Monat?, für ein Auto? , da bekomm ich ein Haus finanziert !!
Da fällt mir wieder ein, will uns die Industrie nicht über Jahre weiß machen, das die Kunden kein Interesse hätten Elektroautos zu kaufen?
Über 20.000 Interessenten haben sich für die Testphase des Mini E beworben, trotz 850$ Leasing Rate im Monat, und trotz liebloser Verpflanzung der T-Zero Technik, und trotz fehlender Rückbank. Also ich weiß nicht, aber wenn das nicht eindeutig sehr großes Interesse ist, verstehe ich die Welt nicht mehr. Innerhalb der letzten neun Monate hat z.B. Tom Moloughney, der einer der glücklichen Tester ist 40.000 Kilometer im Mini E zurückgelegt, was die Zuverlässigkeit von E-Autos deutlich hervorhebt.



Dieses Auto taugt auch in der superlativ-verwöhnten Metropole Kaliforniens durchaus zum Kopfverdreher, und das, obwohl oder vielleicht auch weil man ihn eigentlich gar nicht hört. Bis auf das kaum vernehmbare Summen der Batteriekühlung und der Pumpe für den Bremskraftstärker zischt dieser Mini geräuschlos durch die Stadt und lässt bei Bedarf selbst die Fahrer deutlich stärkerer Gefährte staunend zurück. Weil die 220 Newtonmeter Drehmoment des 204 PS starken Autos, hinter dessen Vordersitzen 5088 Lithium-Ionen-Akkus Dienst verrichten, praktisch ab dem Stand anliegen, sehen die meisten Autofahrer den auspufflosen Mini E an der Ampel nur von hinten, um an der nächsten Ampel mit weit gerecktem Hals wieder von hinten heranzurollen.
Eines wird hier schon nach wenigen Kilometern klar: Wer Sorgen hat, ein elektrischer Mini - wegen des großen Akkus nur ein Zweisitzer - würde weniger Spaß bereiten als sein benzinbetriebenes Pendant, kann absolut beruhigt sein.
Kein Wunder, ist ja auch nicht BMW sondern acpropulsion und die T-Zero Technik für den Antrieb des Fahrzeugs verantwortlich.


Fazit: Armes BMW Team, das war eine unterirdische Leistung, das muss so deutlich gesagt werden.

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Das es auch anders geht, zeigt das Beispiel des Automobil-Entwicklers AVL 

Sein Mini hat die Batterien im Boden, was der Gewichtsverteilung sehr zu gute kommt.
Ein Range-Extender sorgt für Zusatz-Power! Der kleine, vibrationsarme Wankelmotor mit 0,25 Litern Hubraum (nur 65 Kilo schwer) arbeitet unterhalb des Kofferraums und versorgt die Akkus im Fahrzeugboden.
Zwei große Solar-Panels spannen sich weit über das Fahrzeugdach, laden die Batterie während der Fahrt auf. Bei gutem Wetter schafft der Solar-Mini so knapp 268 Kilometer – ohne Zusatz-Sonnenkraft würde ihm nach 250 Kilometern der Saft ausgehen. Die Fahrleistungen reichen für Stadtfahrten allemal: Sechs Sekunden braucht der kleine Stromer für den Sprint auf 60 km/h, dank 102 PS starkem Elektromotor schafft er Tempo 130. Und wenn das Concept Car in der prallen Sonne steht, wird der Strom dafür genutzt, den Innenraum per Lüftung zu kühlen, ohne dass die Batterie leergesaugt wird.
Seine Premiere feiert der Strom-Flitzer auf der Energiemesse Intersolar (9. bis 11. Juni 2010 in München). 

Fazit: Die kleinen müssen es den großen halt immer wieder zeigen, damit die endlich kappieren wie es geht !!